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Ich bin seit drei Jahren Katzenpsychologin. Oder wie man es auch nennen kann: Katzenverhaltensberaterin und Katzentrainerin. Und seit drei Jahren höre ich regelmäßig die Frage: „Katzenpsychologin, wirklich? Gehören Katzen denn auf die Couch?“ Ich muss dann immer schmunzeln, bin ich doch auch Diplom-Psychologin und habe mir im Studium immer vorgestellt mal meine eigene Praxis mit der obligatorischen Ledercouch zu eröffnen. Meine Antwort laut daher immer: „Ja natürlich gehören Katzen auf die Couch!” – kleine Kunstpause – „Im warmen Wohnzimmer, zusammen mit ihren Menschen, zum Kuscheln, Schlafen oder einfach nur süß aussehen!“

Kann man Katzen erziehen?

Doch die Frage, ob man Katzen erziehen kann und sollte, ist gar nicht so abwegig. Katzen haben sich über die Jahrhunderte viel von den Eigenschaften ihrer wilden Vorfahren bewahrt. Wir lassen sie alleine nach draußen, wo sie jagen, Artgenossen treffen und ihr Revier verteidigen können. Und auch in der Wohnung verhält sich die Katze gerne wie ein kleiner Stubentiger. Viele Katzenhalter lieben besonders die Unabhängigkeit und manchmal auch Unnahbarkeit ihrer Katze. Nicht umsonst heißt: „Hunde haben Herrchen, Katzen haben Diener.“  

Doch leider sind genau diese hochgeschätzten Eigenschaften unserer Samtpfoten – Unabhängigkeit, Willensstärke und Wildheit – auch immer wieder Anlass für Missverständnisse.

Probleme im Zusammenleben

Immer mehr Katzen leben heutzutage nur in der Wohnung. Vor allem in Städten sind die Möglichkeiten zum Freigang oft stark eingeschränkt. Wenn Katzen dann auch hier ihre wilde Seite ausleben, und die Lieblingsmöbel als Kratzbaum herhalten müssen oder das Bett anstelle des Katzenklos benutzt wird, hängt schnell der Haussegen schief.

Auch die hohe Populationsdichte ist für unsere Katzen problematisch. Freigänger müssen immer wieder ihr Revier gegen Neuankömminge verteidigen. Manche trauen sich nicht mehr aus dem Haus und andere gehen extrem lange Weg, um sich ein eigens Revier zu sichern. Nicht selten müssen sie dabei stark befahrene Straßen überqueren.

Und unsere Stubentiger können sich ihren Katzenpartner oft nicht selbst aussuchen. Das machen wir Menschen für sie. Häufig sehe ich als Katzenpsychologin in der Beratung unglückliche Katzenpaarungen oder große Katzengruppen, in denen mindestens eine Katze unglücklich ist.

Hilfe für Katze und Halter

Als Katzentherapeutin möchte ich Katzen und Menschen helfen. Ich vermittle Katzeneltern, welche Bedürfnisse Katzen haben und was sie benötigen, um ein artgerechtes Katzenleben zu führen.

Und wenn die Probleme schon da sind, helfe ich, wieder ein harmonisches Miteinander zu finden. Denn man kann Katzen vielleicht nicht im herkömmlichen Sinne erziehen, aber man kann vieles mit ihnen aushandeln. Und das ganz ohne Bestrafung. Einfach nur mit dem Wissen, um die Natur der Katze, um ihre Bedürfnisse und die Kraft der positiven Verstärkung.

In meinen Beratungen bin ich zwar in erster Linie „Anwältin für die Katzen“, dennoch achte ich ebenso auf die Gefühle und Wünsche der Halter, denn ich möchte, dass am Ende alle wieder glücklich sind.

Wenn ihr mehr über meine Angebot wissen möchtet, dann schaut euch gerne meine Leistungen an.

 

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